Der erste positive Punkt am Royal Bahamian ist der kurze Transfer vom Airport zum Hotel. Sandals hat einen eigenen Stand im Terminal, wo die Daten aufgenommen werden und das Gepäck erfasst wird. Die Fahrt dauert dann ca. 15 Minuten. Falls jemand Bedenken wegen des evtl. Fluglärms hat: Der letzte Flug ist gegen 23:00. Tagsüber stören die Überflüge nicht; nachts hört man eh nichts, da die Kunstofffenster eine Menge abfangen.
Das Hotel basiert auf einem englischen Club aus den 40er Jahren. Dann wurde nach und nach das Hotel drumherum gebaut. Insgesamt besteht es nun aus 2 Haupthäusern (Manor und Windsor-Building), einigen Garten-Villen mit jeweils 6 Zimmern, den Restaurants mit angeschlossenen Writschaftsgebäuden, 2 großen Pools, diversen kleineren Pools und der Insel mit Pool und Restaurant, auf der ca. 70% zu Sandals gehört. Das Gelände selbst erscheint durch die verwinkelte Anlage viel größer als in Wirklichkeit - ähnlich wie in Disney ;-) Die Einrichtung ist wie gewohnt antik gehalten.
Zum Resort gehört noch eine Insel in Sichtweite, zu der ab 10:00 alle Stunde eine Fähre geht. Auf der Insel selbst gibts ein Restaurant für Finger- und FastFood, ein Pool mit SwimUp-Bar und 2 Strände. Schatten ist genug vorhanden. Richtung Norden kann man schön schnorcheln - Ihr solltet aber Badeschuhe mitnehmen, das Seegras ist nicht jedermanns Sache. Der Strand ist auch steiniger als auf der Südseite. Im Resort selbst sind mehr Briten als in anderen Sandals-Resorts. Ein weiterer großer Vorteil ist die Nähe zu Nassau. Der Bus geht direkt vor dem Hotel - eine Fahrt kostet 1,25 $ pro Person. Nassau selbst ist darauf ausgelegt, den anliegenden Kreuzfahrern (4 Anlegestellen) gute Möglichkeiten zu bieten, möglichst viel Geld in der kurzen Zeit des Landgangs auszugeben ;-)
Weiterhin könnte man auch ins Atlantis - zB. in den Wasserpark. Kostet 130$ pro Tag - also recht teuer... Aber auf alle Fälle ist man nicht komplett in der Pampa wie im Whitehouse in Jamaika. Supermarkt ist ebenfalls ganz in der Nähe. Achtung: T-Mobile hat keinen Roamingpartner auf den Bahamas -> Handy geht also NICHT! (Stand 10/2009)
Details zu einzelnen Kategorien sind in der folgenden Liste aufgeführt:
Anlage: Relativ kurze Wege. 2 Pools: der Aktivitätspool, mit Halligalli und ein ruhiger zum Relaxen. Das Manor-Building ist das Ältere der beiden Haupthäuser.
Zimmer: Typischer Sandals Stil. Safe, Kingsize-Bett, 37" Plasma-Fernseher sind Standard. Alle Zimmer müßten eine Minibar haben (Stand 2009)! Weiterhin stehen Flaschen mit Wodka, Rum, Gin, Rot-/Weißwein sowie eine Pulle Sekt zur Verfügung - wer's braucht...
Sauberkeit: Keinerlei Beanstandungen! Weder in den Zimmern, noch im gesamten Resort. Saubergemacht wird täglich, allerdings zu unterschiedlichen Zeiten. Das "Do Not Disturb"-Schild wird respektiert.
Essen: Frühstück: Buffet - typischerweise mit French Toat, Eiern, Speck, Bohnen (halt für Amis und Briten), aber auch genug Obst und Müsli etc... Mittag: Buffet oder A la carte - abwechslungsreich. Wer auf FastFood steht, ist auf der Insel gut bedient. Burger und ChickenWings sind sehr gut. Abends: Buffet oder A la carte - Genial. Generell kann man sagen: Hier gibt es garantiert keine Probleme. Eine Magenverstimmung braucht man nicht zu befürchten! Der Küchenchef war zu unserer Zeit ein Österreicher - das merkt man. Beispielsweise gab's auch mal Schnitzel und Gulasch...
Strand/Aktivitäten: 4 Strände. Ein öffentlicher (links vom Pier), ein privater (zwischen den Piers und zwei private auf der Insel. Am öffentlichen Teil versuchen einige lokale Händler etwas zu verkaufen, geben nach einem "No thanks" aber schnell wieder auf. Kajak, Wasserfahrrad, Segeln, Surfen und - für uns besonders wichtig - Tauchen sind inklusive.
Service: Ausgezeichnet! Generell freundlich und hilfsbereit. OK, Außerstandard-Anliegen werden immer an den Chef weitergegeben - das ist aber normal. Ab der 2. Woche kennt Dich jeder ;-)
Gesamt: Hinsichtlich Service, Personal und dem Essen unser 1. Platz vor dem Whitehouse. Die Tauchspots sind sehr empfehlenswert - die Wrackdichte ist der Hammer!
Das Kartenmaterial ist von ca. 2008. Mittlerweile ist der Stand in der Mitte zwischen den Piers mit Sand aufgefüllt, so daß nicht mehr alles am linken Abschnitt zusammengepfercht ist. Ein paar hundert Meter im Norden findet Ihr die oben erwähnte Insel, deren komplette rechte Hälfte zu Sandals gehört.
Wer einen individuellen Urlaub vorzieht, sollte einen Blick auf Ferienhäuser bzw. -appartments werfen.
Währung: Bahamian Dollar
Amtssprache: Englisch
Strom: 110V
weitere Infos: Ausw. Amt
Hauptsaison ist in der Karibik von Dezember bis März/April. Da ist es auch wesentlich teurer! Hurrican-Saison ist Juni bis November - die Zeit bis Anfang September sollte man wirklich meiden, obwohl Sandals eine Hurrican-Garantie gibt. Allerdings bekommt man den Urlaub erst an Kategorie 5 ersetzt - und das ist wirklich böse ;-) Falls Ihr doch im September/Oktober fahrt: Hier gibt es aktuelle Hurrican-Infos: Intellicast / hier ist das aktuelle Satellitenbild zur Karibik.